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Wir glauben, dass jeder Menschen eine einzigartige Berufung hat. Es lohnt sich, ihr auf die Spur zu kommen. Sie ist die Chance, das Potential in Deinem Leben zu entdecken:

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Es geht um die Frage, wie Deine Träume und Talente in die Welt passen und wofür Du lebst.

Deshalb unterstützen wir Dich bei der Suche danach. Weil die Welt mit jedem Menschen, der seine Berufung findet, ein Stück reicher, schöner und bunter wird. Gemeinsam sind wir auf der Suche nach dem

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Es ist immer noch wie der erste Start, damals von Düsseldorf vor 16 Jahren.

Der Magen krampft ein wenig und ich schaue aus dem Fenster. Und immer die Gedanken – was ist heute schon passiert, was erwartet mich am Ziel. Und dann hebt er ab, der Flieger. Wenn er dann nach den ersten Metern in der Luft schwebt, sich in die Höhe schiebt, dann wird der Magen ruhiger und mein Blick geht in die Weite der Landschaft und der Luft. Dann fühle ich mich leicht, mit jedem Meter, den ich durch die Luft schwebe – so weit über der Erde. Freude kommt auf. Was erlebe ich am Ziel.

Nur heute tue ich viel cooler. Manchmal prahle ich: Ich bin schon so und so oft geflogen. Aber der Start fühlt sich immer noch so wie damals an und auch das Gefühl federleicht über die Erde fliegen zu dürfen.

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Damals – ein Winter im Emsland: die Felder und Wiesen verschneit, die Flussarme mit einer Eisschicht überzogen, schon wochenlanger Frost.

Heute woll’n wir’s wissen: Auf wackeligen Schlittschuhfüßen nähern wir uns dem Ufer, setzen den ersten Fuß auf’s Eis, den zweiten auch, rutschen vorsichtig ein kleines Stückchen Richtung Mitte, schlittern probeweise ein wenig hin und her, hören herzklopfend auf das Knacken im Eis, sehen argwöhnisch auf die erstarrte Wasseroberfläche und wagen es: in langen, kraftvollen Zügen gleiten wir schließlich über den Fluss und fühlen uns getragen und frei.

Ein Moment für den es sich zu leben lohnt.

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Glück gehabt! Ich hatte kurzzeitig die Orientierung verloren. War nicht mehr ganz sicher, ob ich hier wirklich schon abfahren muss. Und wenn ich falsch gefahren bin? Auf die Straße finde ich doch nie mehr zurück.

Dann die Erkenntnis: Hier bin ich richtig. Mein inneres Navi hat mich nicht im Stich gelassen.

Durchatmen. Weiterfahren.

Die Richtung stimmt.

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Es gibt Momente, die sind wie ein glitzernder Tautropfen in der Morgensonne.

Er berührt dich und sagt dir: „Du bist schön – so wie du bist, denn in dir steckt eine Rose die Königin der Blumen.“

Richte dich auf, entdecke die Rose in dir. Lass sie erblühen, werde die du bist und verschönere die Welt.

Die Tasse unter der Nase – ganz dicht. Der Duft verteilt sich schon tief in mir bevor ich ihn schon schmecke.Und doch ist der Duft ganz anders als das was mich nachher wärmen wird.

Die Tasse Earl Grey am Morgen weckt Lebensgeister, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht – die Hoffnung, dass dieser Tag wieder „pralles Leben“ heißt. Frisch, samtig, fremd, aber auch schwer.

Und manchmal steckt in diesem Start in den Tag der Traum einer anderen Welt, in der wir jetzt schon leben.

Welch ein tolles Gefühl, mit meinem Fahrrad durch die Welt zu flitzen… mit Kraft in die Pedale treten, die Anstrengung in den Beinen spüren, aber auch den Fahrtwind im Gesicht.

Wenn der Asphalt unter meinen Rädern dahinfliegt weiß ich: ich bin auf einem richtig guten Weg!

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Ich wollte immer schon zu den Sternen fliegen – deshalb hat er es mir angetan. Der Captain des Raumschiff Enterprise. Und er bewegt sie, das Schiff, die tausende von Menschen an Bord und die Lust neue Welten zu entdecken. Und er bewegt sie mit einem Wort: Energie. Mehr scheint es nicht zu brauchen. Nur dieses eine Wort – und den Willen etwas bewegen zu wollen.

Wenn ich daran denke, dann sehe ich die Menschen, die mit meinem Raumschiff durchs Leben reisen – ihre Träume, Hoffnungen, ihre Sorgen, ihre Gedanken. Aber sie lassen sich ein mit mir neue Welten zu entdecken, abzuheben und los.

Berufung ist – Menschen einzuladen mit mir neue Welten zu entdecken – bis zu den Sternen zu reisen – voller Energie

Gleich geht’s los. Das große Spiel. Gleich zeigt sich, ob das Training gereicht hat und die Taktik erfolgreich ist.

Jetzt heißt es, ruhig bleiben, aber nicht die Anspannung verlieren. Noch einmal konzentrieren. Also: Auf das Zentrum ausrichten. Durchatmen.

Und dann: Freu dich! Saug diese gesamte Erfahrung auf. Du hast dir dieses Finale hart erarbeitet. Und es ist dir gleichzeitig geschenkt.

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Manchmal bin ich ein Schisser was Höhen angeht. Ich fliege total gerne in die Ferne, aber ich werde niemals einen Fallschirm anziehen oder einen Tandemsprung machen. Niemals! Denn dann ist der Boden unter den Füßen plötzlich weg. Kein Halt. Und ich kann mir nicht vorstellen einfach nur an einem kleinen Stück Stoff zu hängen.

Aber die Sehnsucht fliegen zu können packt mich immer wieder. Auf den Bergen vor allem – wenn ich da diese Weite von Tälern vor mir sehe. Einfach einmal die Flügel ausbreiten und losfliegen, schweben, gleiten, leicht sein.

Dann wäre die Luft alles was mich trägt und umspielt mich, macht mich frei. Und die Erdanziehungskraft lasse ich locker hinter mir.

Schon wieder so eine unnötige Vorlesung. Der Prof ist langweilig und was das mit meinem späteren Job zu tun hat, ist mir auch nicht klar. Wofür lerne ich das dann überhaupt? Ich will doch mehr als nur einen normalen Job mit gerade genug Netto auf dem Konto.

Ich will den richtigen Job für mich. Einen, der genau zu dem passt, was ich kann. Aber auch einen, in dem ich mich noch entwickeln und neu entdecken kann. Der mich fordert, aber nicht überfordert. In dem ich mein Ding machen und der Welt was zurückgeben kann.

Vielleicht finde ich ja doch noch was in dieser Vorlesung, dass mir hilft, diesen Job zu finden.

Foto: palmes / photocase.de

Kennst du das Gefühl? Im Dunkel der Schwere, im Trott des Alltagsgrau ein leichter Zug nach oben, eine Aufrichtung,  Auffrischung …

Was  mühsam war und schwer, was Kraft kostete und Ausdauer, löst sich auf in Leichtigkeit und Buntheit, weil das, was du tust, stimmt – für dich so sehr stimmt!

Und du tanzt durch das Leben.

Ich dachte, zum Tanzen braucht man unbedingt Schuhe mit  hohem Absatz – und holte mir schmerzhafte Blasen, denn die Schuhe waren viel zu eng.

Ich dachte nicht darüber nach,dass es gut sei, bei einer Wanderung über steinige Feldwege Schuhe mit dicken Sohlen anzuziehen – und erntete fiese Druckstellen  unter dem Ballen und an der Ferse.

Ich hatte kleine Ahnung, dass bei einer Bergwanderung die Knöchel Schutz und Stütze brauchen – und musste die Tour abbrechen, als ich mir den Knöchel verstauchte.

Ich hätte so gerne mitgemacht beim Wettlauf mit den Kindern – aber doch nicht mit diesen High Heels!

Der Tipp für die richtigen Schuhe zum nächsten Abschnitt macht vieles leichter.

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Seine Berufung zu finden erfordert Kondition, Aufmerksamkeit und Bewegungsphanatasie.

Manchmal brauche ich Ausdauer, Kraft und ein gewisses Maß an Gelenkigkeit. Aber dieser Moment auf der Bühne, wenn mich meine eigene Achse hält, alles im Gleichgewicht ist und ich nicht      mehr aufhören möchte mich zu drehen und meine Fliegkraft zu fühlen  verrät mir: „Du schaffst alles, was Du möchtest“.

Also, was möchte ich anpacken? Durch welche Ereignisse möchte ich wirbeln? An welche Orte zieht es mich? Mit wem möchte ich gemeinsam tanzen? Zeit das sich was dreht.

Meine Augen scannen die Straßennamen ab, prüfen den Verlauf der Gassen, den Einfall der Sonne.

Ich war noch nie in dieser Stadt. Es gibt nichts, woran ich mich erinnern kann. Ich versuche die Straßen und die Menschen zu lesen, damit ich weiß, in welche Richtung ich muss. Das klappt erstaunlich gut und meistens liegt mein Ziel dann in der Richtung, die ich intuitiv sowieso eingeschlagen hätte.

Reminder an mich selbst: Wenn meine Sinne und meine Intuition gemeinsame Sache machen, komme ich eigentlich immer ans Ziel.

Die offene Kirchentür lädt mich ein, herein zu kommen in die Kühle des Raumes, inne zu halten in der Dämmerung und einfach nur da zu sein.

Die Kerzenflamme lässt mich mein Leben bedenken, mit allem, was mich bedrückt, was mich beglückt und was mich ausmacht, mit meinen Sorgen um diese Welt und auch mit den Menschen, die mir lieb und teuer, die zu meinem Leben gehören mit ihren Freuden und in ihren Leiden. Ich wünsch‘ mir so sehr, dass sie alle ihren Weg in diesem manchmal so schwierigen Leben finden.

Dann zünde ich eine Kerze an – eine für alle und alles – und lege vertrauensvoll Gott ans Herz, was mich bewegt.

Und die offene Kirchentür lädt mich ein, beschwingt wieder hinaus zu gehen in die Wärme der Sonne, im hellen Licht des Mittags die Farben des Lebens zu begrüßen.

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Meine Kirche denkt leider zu oft in schwarz/weiß. Dann wenn es um Lebensstile geht, wenn ich nur zwischen Gut und Böse unterscheide, wenn wieder die kirchlichen VIPs im Rampenlicht stehen und nicht die Menschen, die alles im Hintergrund gemacht haben.

Meine Kirche muss lernen in kunterbunt zu denken, inklusive der schattengrauen Töne. Denn so sieht meine Lebensrealität aus und die von vielen Menschen, die ich kenne. Und Jesus wollte doch keine Zwei-Klassen-Gesellschaft: Ich will, dass sie das pralle Leben haben! (s. Johannesevangelium 10,10)

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Lange, viel zu lange dauert es, bis dieser Moment wieder da ist. Den Deckel zu drehen, das Ploppen zu hören, den Nagel übers Goldpapier reißen zu fühlen, den Duft von braunem Glück zu atmen. Und wieder sind es Wochen, bis ich das wieder darf.

Wenn ich dieses Ritual mehrmals hintereinander machen würde, was wäre es dann noch wert? Die Schoko im fast leeren Glas kann ich strecken. Ich kann es auch über das Maß verbrauchen, aber den Tag für das neue Ritual kann ich nicht festlegen. Aber er kommt – mit Sicherheit.

Foto: birdys / photocase.de

Wenn ich Gott wäre, ich würde mal so richtig wütend werden. Jeden Tag gibt es immer nur die Kilometer an Bitten: Tu dies, tu das, hilf hierbei, mach jenes…

Bin ich ein Zauberer? Was können die Menschen eigentlich? Wozu haben die so viele Möglichkeiten im Leben?

Oder diese Danke-Aber-Sager… Wie wäre es mal mit einem einfachen „Danke“! Den Rest klären wir dann morgen…

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Herrlich! Mit der Pappnase das Leben genießen, meinen Alltag herzlich leicht betrachten, den Karneval genießen, mit Freunden lachen und das Leben feiern.

Gerade in der 5. Jahreszeit ist doch alles möglich was ich mir je gewünscht habe. Wie leicht kann sich das Leben manchmal anfühlen? Ob als Einhorn durch die Innenstadt laufen, als Cowboy meine Currywurst mit Pommes essen, oder als Prinzessin eine Treppe hinunterschreiten. Was und wer möchte ich sein? Ist es nur verrückt, oder erzählt es mir etwas von meinem Lebensgefühl und von dem was und wer ich bin?

Einmal in die Haut eines Anderen schlüpfen und wieder mehr über mich selbst herausfinden. Es könnte eine spannende Zeit werden.

Welcher Sprung könnte mich weiter tragen als der Spagatsprung? Ich habe das Gefühl mich nach oben zu reißen, zu fliegen und in der Luft stehen zu bleiben und komme mit nur einem einzigen Schritt so weit vorwärts. Ein Sprung der nicht nur unter Tänzern existiert.

Wer ist nicht schon als Kind von Stein zu Stein, von Pfütze zu Pfütze gesprungen? Und je weiter ich springen musste, desto mehr kribbelte mein Bauch. Vorwärtskommen. Wer möchte schon stehenbleiben.

Die Frage ist nur: Wie weit will ich springen? Wie viel Bewegungsmöglichkeit möchte ich aus mir herausholen?

Dieses Gefühl gehalten zu werden wenn ich mich fallen lasse, im gleichen Rhythmus mit meinem Partner zu schwingen, im Hier und Jetzt sein- das ist es was mich trägt und führt. Das wünsche ich mir in jeder Phase meines Lebens, in jeder Art von Rhythmus die mich begleitet – beim ruhigen Walzer, im leidenschaftlichen Tango, beim schnellen Samba.

Gehalten werden zu jederzeit. Ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen.

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Ich liebe Postkarten mit lustigen Sprüchen, mit nachdenklichen Worten, mit Zitaten und schlauen Gedanken. Eine ließ mich etwas verwundert zurück:

„Nicht allen Schafen die Löckchen drehen.“ (Papst Franziskus)

Was will er mir sagen? Ich habe da lange drüber nachgedacht und erkläre es mir so: Lass das sein, was unnötig ist!

Was soll ich einem Schaf auch die Löckchen drehen, wenn es doch schon quasi mit ner Dauerwelle auf die Welt kommt. Das ist doch hirnrissig so was versuchen zu wollen und damit seine Zeit zu verschwenden. Lass das Unnötige, schau wo du deine Zeit sinnvoll einsetzen kannst, kümmere dich um die Menschen, die dich wirklich brauchen und setze deine Kräfte und Talente an den Orten ein wo sie gefragt werden.

Flach auf dem Boden, leicht feuchter Geruch. Mit dem Boden zu atmen und den Blick in den Himmel zu werfen. Wipfel wanken und Blätter rauschen.

Wenn ich an das denke, was mein Leben ausmacht, dann bin ich fest auf dem Boden und habe den Blick in die Weite gerichtet. Um mich herum vibriert das Leben und meine Insel ist mittendrin.

Irgendwas zieht mich auf den Boden zurück und dort finde ich die Luft zum Atmen – im Duft von Freiheit, Erde, Himmelwärts und geballtem Leben.

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Ich muss mich trauen. Zurück gehe ich auf keinen Fall. Rückwärts die Leiter runter. Und alle schauen zu. Das ist keine Option.

Aber es ist mir eigentlich zu hoch. Ich hasse den Kontrollverlust im freien Fall. Aber irgendwas hat mich hier hochklettern lassen. Der Wunsch es endlich zu versuchen und meine Angst zu überwinden.

Ich muss mich nur… trauen!