Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe (PWB)

Das Päpstliche Werk für geistliche Berufe besteht seit 1926. Es wurde in Freiburg im Breisgau von einem Kreis engagierter Frauen gegründet, die zwischen den beiden Weltkriegen Männern ermöglichen wollten, Theologie zu studieren. Ihr Leitwort dazu kommt aus der Bibel: „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für die Ernte auszusenden.“ (Mt 9,37f.)

Zwei Aufgaben waren den Frauen wichtig: das Gebet und eine Spende zur Finanzierung des Studiums der jungen Männer. Nicht nur in Freiburg fanden Frauen diese Idee gut. In kurzer Zeit verteilte sich die Idee über ganz Deutschland, so dass die Gebetsgemeinschaft auf eine lange und lebendige Geschichte zurückschauen kann.

Im Laufe der Zeit ging es der Gemeinschaft aber nicht nur um die Priester. Auch die anderen pastoralen Berufe wurden für sie zentral: Diakone, sowie Gemeinde- und Pastoralreferent*innen. Neben diesen sind auch Religionslehrer*innen für junge Menschen wichtige Zeug*innen für den Glauben. Darüber hinaus engagieren sich viele Menschen in einem sozialen, caritativen, pädagogischen oder verwaltenden Beruf in unserer Kirche. Sie alle sind zum Anliegen der Gemeinschaft geworden. Von ihnen allen sagen wir, dass sie zu einem Dienst in der Kirche „berufen“ sind.

Mittlerweile geht die Gemeinschaft noch einen Schritt weiter, wenn wir leben, was die Bischöfe im Zweiten Vatikanischen Konzil im letzten Jahrhundert betont haben: Alle Menschen sind berufen!

Dafür stehen wir mit unserer Gemeinschaft – in der Vielfalt mit der wir das Gebet und die Sorge um die Berufungen in der Welt teilen: Für alle Menschen, für die pastoralen Berufe, in der „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ in dieser Welt (Gaudium et spes 1).

Wenn Sie Mitglied in unserer Gebetsgemeinschaft werden wollen, melden Sie sich einfach in unserem Büro: